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Die Deflationszeit eines PTCA-Katheters bzw. Stentsystems ist die Zeit, die benötigt wird, um einen
inflatierten Ballon so weit zu deflatieren, daß die Blutversorgung des distalen Gefäßabschnittes
wieder gewährleistet ist. Dies sollte, auch im Komplikationsfall, möglichst schnell erfolgen. Konstruktive
Gegebenheiten des Katheters (geringes Lumen im Katheterschaft) wirken dem jedoch entgegen.
Die Deflationszeit wird zumeist manuell bestimmt. Dazu wird der Ballon mittels Handpumpe inflatiert und anschließend
durch schnellen Kolbenrückzug evakuiert. Die Zeit vom Beginn des Kolbenrückzuges bis zum vollständigen
Entleeren des Ballons wird mit einer Stoppuhr ermittelt. Dabei ergeben sich jedoch durch die manuelle Zeitmessung und die
visuelle Kontrolle der Entleerung Meßfehler.
Der Prüfstand ermöglicht daher eine teilautomatische Messung, die es gestattet, die Deflationszeit mit einer
Zeitauflösung von 0.1s zu bestimmen. Realisiert wird dies durch die Kombination eines Näherungssensors, der
die Ballonentleerung erfaßt, mit einer elektronischen Zeitmessung. |

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