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Der Recoil ballonexpandierbarer Stents nach Aufweitung wird im Zuge der Prüfung des Strukturverhaltens ermittelt.
Die für die Berechnung des Recoils erforderlichen Durchmesserwerte entstehen dabei durch Mittelwertbildung über die gesamte Stentlänge.
Der Außendurchmesser beim Enddruck (Nominaldruck des Stentsystems) wird als Basisdurchmesser für die Ermittlung der elastischen Rückfederung verwendet. Nach Erreichen des Enddruckes (vollständige Stentexpansion) wird der Ballon entlastet (0 bar) und der Stentdurchmesser wird erneut ermittelt. Dieser Außendurchmesser gilt als "Außen-durchmesser nach Aufweitung".
Die elastische Rückfederung (Recoil) errechnet sich wie folgt: Außendurchmesser
beim Enddruck minus Außendurchmesser nach Aufweitung. Sie wird absolut und prozentual, bezogen auf den Außendurchmesser
beim Enddruck, angegeben.
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