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Die Prüfung des Aufweitverhaltens ballonexpandierbarer Blutgefäßstents liefert sowohl für die Stententwicklung,
als auch für den klinischen Einsatz wichtige Ergebnisse. Das am Prüflabor entwickelte computergesteuerte Meßsystem, bestehend aus einem Laserscanner, einer Drucksteuerung und einem Linearmotorantrieb gestattet bei vordefinierten Druckstufen eine Erfassung des Stentdurchmessers über die gesamte Stentlänge. Es ist ebenso möglich, entsprechend EN 14299, den distalen, den mittleren und den proximalen Stentdurchmesser separat zu ermitteln.
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| Die so gewonnenen Profilkurven geben detailliert Auskunft über das Aufweitverhalten (Strukturverhalten) der
Blutgefäßstents. Die Druck-Durchmesser-Kennlinie hat neben der klinischen Relevanz ebenso Bedeutung für
die Implantatsicherheit der Stents. |
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Für selbstexpandierende Stents ist die Radialkraft, also die Kraft, die der Stent beim Erreichen des Gefäßdurchmessers auf die Gefäßwand ausübt, von speziellem Interesse.
Das am Prüflabor implementierte Verfahren erlaubt durch den Einsatz einer Zug-Prüfmaschine (Zwick, Typ BZ2.5/TN1S)
die gleichzeitige Erfassung des Stentdurchmessers (Expansionsdurchmesser) und der daraus resultierenden Kraft bei der Stentaufweitung.
Die Prüfung wird bei 37°C durchgeführt.
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